G e f ü h l s s t a r k e s    K i n d e r h e r z
E
m o t i o n e n    &   G e f ü h l e

Ich bin ich & du bist du! Gemeinsam sind wir stark.
Was sagen mir meine Gefühle? Und wie gehe ich damit um? Und ... wo im Körper sitzen die eigentlich?
Das SelbstBEWUSSTsein und -vertrauen stärken, Empathie und soziale Kompetenz steigern.
Komm, wir gehen auf eine DetektivInnen-Entdeckungsreise und erforschen gemeinsam die Gefühle.

Stell dir vor, du erlebst zum allerersten Mal Wut, so richtig rasende Wut. Du hast noch nie davon gehört, hast "so etwas" noch nie zuvor gefühlt und verstehst beim besten Willen nicht, was da grad mit dir passiert. Vielleicht verunsichert dich das, was da in und mit deinem Körper passiert, mit Sicherheit weißt du nicht, was jetzt grade in dem Moment zu tun ist .... so geht es Kindern, wenn sie Gefühle lernen. Ganz schön herausfordernd und echt nicht immer so einfach. Genau in dem Moment, in dieser Phase, kann eine ganze Menge schief gehen: in der Schule hören die Kinder beispielsweise Sätze wie "du bleibst jetzt auf deinem Platz sitzen" - ganz das Gegenteil zu dem, was da im Körper grade passiert. Oder zu Hause fallen im Alltagsstress Sätze wie "da muss man jetzt gar nicht so traurig sein" - passiert uns allen! Das macht es Kindern allerdings schwer, einen gesunden Umgang mit ihren Gefühlen zu lernen.

Studien zufolge besteht ein ziemlich direkter Zusammenhang zwischen der Kompetenz, die eigenen Gefühle und Emotionen wahrzunehmen und auch "auszuleben" und psychischen Erkrankungen im höheren Alter. Es steht und fällt also buchstäblich alles mit Emotionsregulationskompetenzen, dem Wahrnehmen der eigenen Gefühle und der Fähigkeit, einen für uns guten und stimmigen Umgang damit zu entwickeln.

Glücklicher Weise ist es nie zu spät, den Zugang zu den eigenen Gefühlen zu lernen und zu intensivieren. Und genau dabei unterstütze ich mit diesem Training.

Bild von Domingo Alvarez E aus Unsplash

Denn wer die eigenen Gefühle kennt, spürt und wahrnimmt, versteht sich selbst besser und somit auch andere; die Emphatie wird gesteigert, die soziale Kompetenz wird immens gestärkt. Und wenn wir uns selbst gut verstehen, dann können wir auch Strategien entwickeln, wie wir gut und gesund mit unseren Gefühlen und Emotionen umgehen können. Authentizität ist hier das Schlagwort. 






Was mich antreibt:
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass unterdrückte Gefühle auf Dauer krank machen. Nicht umsonst sagt man, dass beispielsweise Depressionen unterdrückte Gefühle, allen voran Wut, sind. Ein deutliches Zeichen, dass wir dringend daran arbeiten dürfen, den Kindern einen guten, gesunden Umgang mit ihren Gefühlen zu ermöglichen. Denn das Leben ist eigentlich nur eins: Gefühl!


Bild von manas rb aus Unsplash


Was ich verändern möchte:
Ich möchte, dass Kinder auf ihren inneren Gefühlskompass hören und somit immer ein (analoges) Navigationsgerät zur Verfügung haben. Die eigenen Gefühle wahrnehmen und gut damit umgehen zu können ist ein Schlüssel zu einem zufriedenen, gesunden Leben. Ein gutes Selbstbewusstsein - sich seiner selbst bewusst sein - kann es nur geben, wenn Kinder lernen, ihre Gefühle angemessen wahrzunehmen und auch mal da sein zu lassen, ganz ohne "Aktivität" oder Ablenkung.


In meinem Emotionstraining werden die Kinder zu DetektivInnen und ForscherInnen  und lernen und erforschen, welche Gefühle es gibt, welche Emotionen wir kennen und wo die im Körper sitzen - ganz individuell. Wir schauen auch darauf, welche Gefühle wir bei unseren Mitmenschen auslösen (können) und überlegen gemeinsam, wie wir das im Alltag ein wenig beeinflussen können. Es werden Übungen erlernt, die bei starken, überwältigenden Gefühlsspitzen helfen.  Mit Hilfe des inneren Gefühlskompasses haben die Kinder immer eine Möglichkeit, einen kurzen inneren "Check-up" zu machen und sich selbst zu fragen "wie fühle ich mich eigentlich"? Dadurch lernen sie sich immer besser selbst kennen und entwickeln dadurch ein besseres Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Meine ganz klare Botschaft in diesem Training ist: JEDES Gefühl ist ok und hat eine wichtige Botschaft. Und gleichzeitig ist nicht jede Handlung, die aus einem Gefühl heraus entsteht, in Ordnung (Beispiel: es ist ok, dass du wahnsinnig wütend bist. Es ist nicht ok, andere Kinder zu verletzen!)

Diese Kompetenz zu haben und zu verinnerlichen kann nachweislich vor schwerwiegenden Krankheiten im weiteren Lebensverlauf schützen. Es hilft dabei, ein authentisches, empatihsches, zufriedenes, selbstbestimmtes Leben zu führen, ebenso wird die soziale Kompetenz gesteigert.

Selbstverständlich ist das Training altersgerecht, wir haben viel Spaß und Bewegung, lachen viel und hier und da gibt's auch mal einen lauten Schrei oder ein Körperschütteln - denn auch so lösen sich Emotionen. Spiele ziehen sich durch das ganze Training, vertiefen das Erlernte und machen eben einfach Spaß.

Auf einen Blick!


Inhalt der Trainings

Emotionen
Wenn Du etwas in Bewegung setzen willst, brauchst Du Emotion. Wenn Du Dir das Wort E-Motion genauer anschaust, findest Du die Bestandteile „E“ und „Motion“. Ganz frei übersetzt bedeutet das, Emotion ist Energie, die in Bewegung umgesetzt wird.
Emotionen sind zunächst unbewusst. Sie sind überlebenswichtig und erfüllen unterschiedliche biologische Nutzen.

Eine Emotion entsteht als Resultat komplexer Vorgänge im Körper.

"Emotion" lässt sich insgesamt als eine Art innere Empfindung und die Reaktion auf diese definieren. Sie schließt Gefühle mit ein, aber auch die körperlichen Reaktionen wie Lachen und die Denkprozesse dahinter wie das Gedächtnis oder das Treffen von Entscheidungen.

Gefühle
In dem Wort Gefühl steckt schon "fühlen" drin. „Wie fühlst Du Dich heute?“ Das ist etwas Individuelles, etwas Subjektives. Das ist dein ganz persönlicher Hormoncocktail und völlig unterschiedlich, wie sich das in unseren Körpern „anfühlt“.
Der wichtige Unterschied zwischen einem Gefühl und einer Emotion ist, dass ein Gefühl nur ein Teil einer Emotion ist.

Gefühle sind ausschließlich das, was wir in einem bestimmten Moment fühlen. Emotionen sind mehr als das, da sie sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammensetzen.

Freude, Überraschung, Angst, Wut, Ekel, Trauer und Verachtung sind die Grundgefühle, die es gibt.


Ablauf, Zielgruppe, Dauer

wie?
Ich komme in die Einrichtung (Grundschule, Kindergarten, Sportverein, ...) und gebe dort meine Trainings. Die Gruppengröße sollte ca. 12 Kinder-TeilnehmerInnen nicht wesentlich überschreiten. Ebenfalls gebe ich dieses Training in Form eines "offenen Trainings" - mehr dazu unter "Anmeldung".

wie lange?
Üblicherweise dauern die Trainings in der Kita 4 h - je nach Bedarf und gewählten Inhalten auch länger. In der Grundschule dauert ein abgeschlossener Kurs im Normalfall 3 x 90 Min, je nach Inhalt und Bedarf auch 4 x 90 Min.

wer?
Die Kurse sind für alle Kinder zwischen ca. 5 und 11 Jahren: VorschülerInnen (Kita) bis 4. Klasse (Grundschule) und alle Kinder in Sportvereinen, Theater-AGs, Freizeittreffs; einfach überall da, wo Kinder zusammenkommen.

Löwenstarke Gefühlsherzen wissen nach dem Training genau:

  • welche Gefühle gibt es?
  • was sagen mir meine Gefühle und wie gehe ich damit um?
  • wo in meinem Körper sitzen meine (individuellen) Gefühle?
  • bin ich meinen Gefühlen hilflos ausgeliefert?
  • welchen Einfluss habe ich auf die Gefühle anderer?
  • was kann ich tun, wenn es mir zu lange schlecht geht?
  • welches Gefühl fühlt mein Gegenüber denn grade?
  • SelbstBEWUSSTSEIN und soziale Kompetenz wird gesteigert